
Der Maine-Coon-Virus hat mich erwischt als ich gerade erst 13 Jahre alt war, und in einer Tierzeitung einen Artikel über diese Rasse gesehen habe. Für mich stand sofort fest, daß ich so eine Katze haben muß, und das ich diese wunderbare Rasse irgendwann züchten wollte. 6 Jahre später zog endlich meine erste Maine Coon ein, die Zeit bis dahin habe ich damit verbracht mich weiter zu informieren und jede Katzenausstellung in der Nähe zu besuchen, um alle Coonies auf den Ausstellungen zu fotografieren und mit Züchtern zu reden.
Mein erster Wurf wurde 1996 geboren. Ich hatte selten mehr als 1-2 Würfe im Jahr, und werde das auch weiterhin so handhaben, um zwischen den Wurf auch immer genug Zeit für meine erwachsenen Katzen zu haben.
Ich teste meine Katzen nach dem aktuellsten Kenntnisstand auf mögliche vererbbare Krankheiten. Bei der Zucht lege ich großen Wert auf ein soziales Wesen, meine Katzen leben harmonisch miteinander. Bei der Auswahl meiner Zuchtkatzen, und der späteren Planung eines Wurfes, ist es mir wichtig möglichst viel über die Katze und ihre Vorfahren zu erfahren, da sich meine züchterischen Entscheidungen nicht nur auf das Aussehen beschränken, sondern vielmehr auf Wesen und Gesundheit. Ich informiere mich ständig um meinen Katzen und Kitten nur das beste zu bieten, seien es neue Erkenntnisse zum Futter (Fleischfütterung, hochwertigeres Dosen- und Trockenfutter), zur Gesundheit (neue Untersuchungs- und Behandlungsmethoden, homöopathische Behandlungswege), oder einfach nur neues Spielzeug und Freizeitbeschäftigung.

1994 war es endlich soweit, ich konnte mich auf die Suche nach meiner ersten Coonie machen! Kater oder Katze war mir
egal, es sollte aber die Farbe Schwarz oder ein helles Rot sein. Natürlich kam es anders als erwartet. Ich war bei einer
Züchterin zu Besuch um mir einen schwarzen Kater anzusehen, der allerdings nichts von mir wissen wollte. Dafür war sein
schwarz/weißer Bruder um so aufdringlicher und lief mir sogar beim Abschied zur Tür nach. Damit war die Entscheidung
getroffen, einige Wochen später brachten mir die Züchter den kleinen Donatello ins Haus.
Nachdem ich gemerkt habe wie unglücklich Donatello als Einzelkatze ist, machte ich mich 1995 auf die Suche
nach einer Freundin für ihn. Ich hatte schon lange den Wunsch, diese schönen Katzen auch zu züchten, deswegen
sollte es diesmal ein Mädchen sein, wieder bevorzugt in einer hellen roten Farbe. Ich hatte Glück und fand meine
Peggy-Sue, ein Red-silver-tabby Maine-Coon-Girl.
Irgendwie wurden es dann immer mehr Katzen. Als Peggy 1996 ihre ersten Babys bekam, mußte ich die süße
Ayesha (Silver-torbie, links auf dem Foto) einfach behalten. Sie war das erste Katzenbaby
das bei mir geboren wurde, ich konnte sie nicht weggeben! Da ich aber eigentlich auf ein blaues Baby gehofft hatte
und mich die Begeisterung für diese Farbe nicht in Ruhe ließ, kam noch Destany
(Blue-tabby/white, rechts auf dem Foto) dazu.
Bei soviel Weiblichkeit brauchte Donatello dringend Verstärkung, und da mich Maine-Coon-Kater durch ihre beeindruckende
Größe besonders faszinieren, machte ich mich 1997 auf die Suche nach einem eigenen Zuchtkater. Ich habe lange gesucht,
aber die Ausdauer hat sich gelohnt. Schließlich fand ich meinen Traumkater Percy (Silver-tabby).
Als er klein war erinnerte er stark an eine Fledermaus (er bestand praktisch nur aus riesigen Ohren), aber
inzwischen hat er sich zu einem super Maine-Coon-Kater entwickelt (nicht nur vom Aussehen, vor allem auch vom Charakter),
und alle sind von ihm begeistert.
Ende 1997 war es soweit, daß ich wieder einmal auf die Suche nach einer neuen Katze ging. Durch einen glücklichen Zufall
habe ich nach langer Suche JC (offiziell Surry) gefunden, ein Coonie-Girl in der Farbe Black-torbie.
Ich kann ihren Züchtern gar nicht genug danken, daß sie mir diese wunderschöne Katze anvertraut haben. Nun hat Percy auch
endlich eine Katze die er bemuttern kann. An diesem Kater ist wirklich eine Katzen-Mama verloren gegangen. JC & Percy sind
die allerbesten Freunde.
Eigentlich war der Yankee-Cats-Clan damit erstmal komplett, aber als ich im Juli 1999 bei einem Freundschaftsbesuch
die gerade mal einen Tag alten Babys sah war es mal wieder um mich geschehen. Nach mehreren Besuchen stand fest, daß
die kleine Apanatchee bei mir einziehen wird, und ich bin sehr glücklich diese
wunderschöne und wahnsinnig schmusige Katze bei mir zu haben.
Auch diesmal war ich der festen Überzeugung das ich auf keinen Fall eine neue Katze wollte,
und wenn überhaupt dann höchstens in der Farbe blue-torbie-white, von der ich schon
sooo lange träume. Aber wie immer kam es natürlich anders als geplant, durch Zufall
entdeckte ich ein wunderschönes Katzenbaby im Internet, und wußte sofort, diese Katze oder keine :-)
Also habe ich schnell Kontakt zu der Züchterin aufgenommen, und nach einigem Warten und
Bangen stand es fest, Tanka, mein Traum in tortie-smoke ist im September
2000 bei mir eingezogen. Sie wird sicherlich eine große Bereicherung für die Maine-Coon-Zucht
und ich bin sehr froh das sie über den großen Teich zu mir gekommen ist!
Tja, und wie schon erwähnt träume ich schon viele Jahre von einer blue-torbie-white Katze. Ich hatte auch schon
einige gesehen, aber es kam immer wieder etwas dazwischen, es sollte bisher einfach nicht sein ... bis ich
Luna begegnet bin, bei ihr konnte ich nicht nein sagen.
Danach hatte ich mir fest vorgenommen mir erstmal keine weitere Katze zu kaufen. Ich habe mich auch daran gehalten ...
dafür hat es mich im eigenen Haus erwischt! Garibaldi konnte ich einfach nicht hergeben, er
mußte bei mir bleiben.
Und auch das Jahr 2002 darf natürlich nicht vorbeigehen ohne eine neue Katze ;-) Nachdem ich Anfang des Jahres im
Internet eine Homepage mit wunderschönen Katzen entdeckt habe ließ es mir keine Ruhe mehr. Ich nahm Kontakt mit
der Züchterin auf und fieberte monatelang mit ihr mit. Erst wartete ich voller Spannung darauf das die Katze
gedeckt wurde, dann auf die Geburt der Babys, und dann auf den Tag an dem ich meinen Mercury
nach Hause holen konnte. Im Dezember war es endlich soweit, und nachdem er nun bei mir lebt kann ich nur sagen: das
warten hat sich gelohnt!!!
Fast ein Jahr ist vergangen seit Mercury's Einzug, und es wird langsam wieder Zeit für eine neue Katze ;-) So oft
ich mir auch vornehme keine Katze mehr zu kaufen, ich halte es einfach nicht durch. Aber ich bin sehr froh das ich
"schwach" geworden bin, sonst hätte ich meine traumhaft liebe Peggy nicht, die im Oktober
2003 bei mir eingezogen ist.
Die jüngsten Mitglieder des Clans sind Lakota und Lady, zwei Babys aus
dem letzten Wurf meiner geliebten Apanatchee, die leider viel zu jung sterben mußte. Die beiden sind etwas besonderes,
jeder für sich ein eigenständiger Charakter, und gleichzeitig ein Teil von Apanatchee.
Inzwischen sind sie nicht mehr die jüngsten ... das sind jetzt Garibaldi's Töchter Oshonee und
Belanna. Auch sie sind natürlich etwas besonderes für mich (wie alle meine Katzen). Auf Belanna's
Geburt habe ich ein Jahr lang gewartet, und sie hat alle meine Hoffnungen erfüllt. Das Oshonee bei mir geblieben ist war
Schicksal, vom Wesen ist sie ihrer Mutter Peggy sehr ähnlich und sie wird mich immer an ihre Mutter erinnern.
Als Verstärkung für Garibaldi ist dann noch Falko eingezogen, ein wahrgewordener Traum, ein Kater
in meiner Lieblingsfarbe blue-smoke-white, mit super Typ und umwerfendem Wesen. Schon als Baby habe ich ihn auf der HP
seiner Züchter bewundert, und als ich Wochen später auf die Suche nach einem neuen Kater ging habe ich ihn zufällig
wiedergefunden, die Entscheidung für Falko war schnell gefallen, als ich ihn wiedersah braucht ich nicht lange zu
überlegen :-)
Auch im Jahr 2005 gibt es neues zu berichten, Quigley wurde als ganz besonderes Einzelkind
geboren, der letzte Sohn von Tanka und Garibaldi die inzwischen beide kastriert sind, und der letzte bei mir geborene
Enkel von Percy, der kurz vor Quigleys Geburt gestorben ist. Keine Frage, Quigley muss bei mir bleiben! Und damit er als
Einzelkind nicht völlig allein aufwachsen muss, und auch später wenn er erwachsen ist eine "Verlobte" hat, ist dann einige
Wochen nach seiner Geburt Arwen bei mir eingezogen. Meine Hoffnung hat sich erfüllt, die beiden
sind dicke Freunde und konnten ihre Kindheit gemeinsam verbringen.
Und es nimmt kein Ende, wieder gibt es Neuzugänge ;-) Fancy und Laura
sind eingezogen. Die beiden süßen sollen hier hoffentlich in Zukunft für Nachwuchs sorgen, und Quigley die Chance
geben endlich Vater werden zu dürfen.
2008 gibt es wieder eine Vorstellung im Doppelpack, nachdem mit Roxette mein Traum von shaded
wahrgeworden ist, kam einige Zeit später dann noch mein "Norweger" George dazu.
2009 hat das Schicksal mir eine weitere Katze beschert ;-) Nie im Traum hätte ich daran gedacht, das ausgerechnet in
meiner Wunschverpaarung ein hellrotes Mädchen geboren werden könnte, und auch noch am Geburtstag meines Lieblings
Garibaldi. Aber es war so, und nach vielen Besuchen um sie beim aufwachsen mitzuerleben, ist dann
Harmony bei mir eingezogen.
Da ich von Roxette's Wesen und Farbe unendlich begeistert bin, bin ich mit ihr fremdgegangen um mir eine Tochter behalten
zu können. Meine Wünsche wurden mit Princess komplett erfüllt, gleich bei ihrer
Geburt wußte ich, sie ist die Tochter die ich behalten will. Das ich mich dann noch unsterblich in ihren Bruder
Calibear verliebe war zwar nicht geplant, aber seinem Wesen konnte ich unmöglich
widerstehen, kein Wunder bei der Mutter ;-)
Und weiter geht's im Doppelpack ...
Calibear brauchte eine Verlobte, also habe ich mich auf die Suche gemacht und ein Gänseblümchen (alias Daisy)
für ihn gefunden. Und wenn ich schon einen zweiten Kater habe, konnte ich doch auch Quigley's Tochter Yosie behalten.
Die beiden sind ein Chaosteam die wild miteinander rumtoben, wobei die chaotischere von beiden Crazy Daisy ist ... allerdings ist Yosie auch
nicht zu bremsen, und pfeilschnell zur Stelle wenn gespielt wird oder sie etwas interessantes vermutet ;-)
So ist es, wenn man mit dem Maine-Coon-Virus infiziert ist! Jeder der sich auf diese Rasse einläßt sollte wissen, es wird niemals bei nur einer Maine Coon bleiben :-)
Ich lebe mit meinen Katzen (oder besser gesagt die Katzen dulden mich in "ihrer" Wohnung) in einem kleinen Dorf in Niedersachsen. Meine Katzen dürfen sich überall frei bewegen, geschlossene Türen gibt es nicht. Außer in der Wohnung können sich die Katzen auch im ausbruchsicheren Garten austoben.